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Nicht ausgezahlte Entschädigung: Deutsche Passagiere verschenken 720 Millionen Euro pro Jahr

Flugverspätung: 720 Mio Euro Entschaedigung

Airlines profitieren von Unwissenheit ihrer Kunden +++ 90 Prozent der Passagiere kennen ihre Rechte nicht  +++ Nur fünf Prozent erhalten Ausgleich

 

München/Wien, 25. März 2015 (C.O.M.B.O.) – Konjunkturprogramm für europäische Airlines: Allein deutschen Passagieren stehen gemäß Fluggastrechte-Verordnung der EU pro Jahr knapp 760 Millionen Euro an Entschädigungszahlungen für Flugverspätungen und Flugausfälle zu. Doch weniger als 40 Millionen Euro werden an betroffene Fluggäste ausgezahlt. Die übrigen 720 Millionen Euro behalten die Fluglinien unrechtmäßig ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Verbraucherschutzportals www.FairPlane.de, deren Anwälte allein 2014 mehr als 30.000 geschädigte Passagiere erfolgreich vertreten haben.

 

Der Hauptgrund für diese verbraucherfeindliche Situation sieht FairPlane in der Unwissenheit der Passagiere. FairPlane-Gründer und -Geschäftsführer Andreas Sernetz über den Kenntnisstand der Fluggäste: „Keine Airline zahlt freiwillig und von sich aus eine Entschädigung. Wir haben festgestellt, dass neun von zehn Passagieren ihre Rechte gar nicht kennen. Und wer sie nicht kennt, kann sie auch nicht einfordern. Es verwundert nicht, dass die Airlines kaum danach streben, an dieser Situation etwas zu ändern.“

 

Nur fünf Prozent der Berechtigten erhalten Entschädigung

Von den zehn Prozent der geschädigten Passagiere, die Ausgleichszahlungen von den Airlines einfordern, erhält wiederum nur die Hälfte die Entschädigung von bis zu 600 Euro pro Passagier. Häufig ignorieren Fluglinien Forderungen der Passagiere oder lehnen diese mit oft unrechtmäßigen Begründungen ab. Mit juristischem Beistand durch Rechtsanwälte beziehungsweise der Unterstützung von spezialisierten Dienstleistern wie FairPlane steigt die Erfolgsquote auf bis zu 95 Prozent.

 

Subventionen für nicht kostendeckende Flugangebote

Den Airlines kommen die 720 Millionen Euro recht, die ihnen gesetzlich nicht zustehen. Sie können ihre Bilanzen verbessern oder das Geld anderweitig einsetzen, wie Andreas Sernetz vermutet: „Jeder Passagier, der keinen Ausgleich fordert, subventioniert am Ende die Airline. Ryanair hat Transatlantikflüge ab rund 14 Euro angekündigt. Solche Preise sind keinesfalls kostendeckend und können unter anderem deswegen angeboten werden, weil die Airline an anderer Stelle extrem spart – etwa an den Entschädigungen für Passagiere.“

 

FairPlane.de – der seriöse Partner beim Einfordern der Fluggastrechte

FairPlane.de als renommierte Verbraucherschutz-Plattform unterstützt Flugpassagiere dabei, ihre Ausgleichsansprüche gegenüber Fluglinien einzufordern und durchzusetzen. Diese Ansprüche entstehen durch Flugverspätungen von mehr als drei Stunden, Flugannullierungen oder überbuchte Flüge. FairPlane bündelt Ausgleichsansprüche und übergibt diese an erfahrene und spezialisierte Anwälte für Reiserecht. Für Kunden entsteht keinerlei Kostenrisiko – das Unternehmen übernimmt alle Anwalts- und eventuelle Gerichtskosten. FairPlane verlangt keine Bearbeitungsgebühren, sondern ein rein erfolgsbasiertes Honorar der tatsächlich geleisteten Ausgleichszahlung. Die Erfolgsquote der von FairPlane vertretenen Fälle liegt bei rund 85 Prozent. Das Unternehmen mit Sitz in Wien wurde 2011 von Andreas Sernetz und Michael Flandorfer gegründet und unterhält seit 2012 eine Niederlassung in München. Im März 2013 zeichnete der Travel Industry Club (TIC) FairPlane beim bundesweiten Wettbewerb „Best Practice Award“ als eines der drei innovativsten Unternehmen der deutschen Reiseindustrie aus. Im Juni 2013 gewann FairPlane beim renommierten „Sprungbrett“-Award des Verbands Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) in der Kategorie „Established“.

Weitere Presseinformationen bei:

Alexandra Hawlicek
FairPlane
Fleischmarkt 3-5/14
1010 Wien
Tel: +43 (1) 532 01 46
E-Mail: hawlicek@fairplane.de
www.fairplane.de