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Erfolg für FairPlane: Passagier erhält € 600 für Flugverspätung wegen Vogelschlags!

Vogelschlag bedeutet nicht zwingend, dass die Fluglinie von einer Zahlung befreit ist.

Der Flug von San Francisco über Paris nach Wien war letztendlich mehr als drei Stunden später als geplant in Wien gelandet. Grund war die Beschädigung des Zubringerflugzeugs am Leitwerk durch Vogelschlag beim Landeanflug in Paris.

Ein Vogelschlag ist ein außergewöhnlicher Umstand, den die Fluglinie nicht beeinflussen kann. Daher ist eine Fluglinie meist von einer Ausgleichszahlung nach der Fluggastrechteverordnung befreit. Skribe Rechtsanwälte GmbH, FairPlane Vertragsanwälte, haben in zweiter Instanz ein Urteil erwirkt, das zeigt: Selbst bei Vogelschlag kann die Fluglinie zur Zahlung verpflichtet sein.

Mag. Passin: „Das Handelsgericht Wien (zweite Instanz) hat in seiner Entscheidung (50 R 146/18d) gegen Air France unserem Mandanten eine Entschädigung in der Höhe von 600 € zuzüglich Zinsen zugesprochen. Ein Vogelschlag alleine entlastet das Luftfahrtunternehmen noch nicht. Vielmehr muss es nach Art. 5 Abs. 3 EU-VO 261/2004 auch darlegen und beweisen, dass sich die Annullierung oder Verspätung auch dann nicht hätte vermeiden lassen, wenn alle angemessenen und zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären. Wie sich die Verspätung konkret zusammengesetzt hat und warum die Bereitstellung des Ersatzflugzeuges fast fünf Stunden gedauert hat, konnte die Beklagte nicht darlegen.“

Mag. Andreas Sernetz (FairPlane Geschäftsführer): „Dieses Urteil zeigt wieder deutlich, dass sich der Einsatz für unsere Kunden lohnt. Es ist aufwendig und zeitintensiv Verfahren gegen die Luftfahrtunternehmen zu führen, unsere Vertragsanwälte prüfen den Grund für die Flugverspätung sehr genau. Die jahrelange Erfahrung im Reiserecht führt immer wieder zu erfolgreichen Urteilen wie diesem und vielen anderen (z.B. 1R 196/18x). Der Passagier trägt keinerlei Kostenrisiko, selbst bei langwierigen Verfahren. Denn nur im Erfolgsfall verrechnen wir unsere Provision.“

Über FairPlane

FairPlane (www.fairplane.de) gehört zu den führenden Fluggastrechteportalen in Europa und bietet als einziger Anbieter mehrere Services für die Durchsetzung von Fluggastrechten an: FairPlane hilft Verbrauchern bei Flugverspätungen, Flugausfällen, Überbuchungen, Ticketstornierungen und bei Problemen mit dem Gepäck. Als Legal Tech Start-Up kombiniert FairPlane modernste IT-Services und europaweite Expertise im Reiserecht. FairPlane ist ein Rechtsdienstleister und setzt die Ansprüche der Verbraucher mit auf Reiserecht spezialisierten Vertragsanwälten durch. Als europaweit erster Dienstleister bietet FairPlane für die Flugentschädigung nach EU-VO 261/2004 zwei Services an: „FairPlane Express“: Hier erhält der Betroffene eine Sofortentschädigung nach 24 Stunden. Bei „FairPlane Standard“ wird die Entschädigung erst im Erfolgsfall ausgezahlt. Das vielfach ausgezeichnete Unternehmen wurde im Jahr 2011 von den Geschäftsführern Andreas Sernetz und Michael Flandorfer in Wien gegründet und unterhält auch Büros in Deutschland, Spanien und Großbritannien. Seit Juni 2015 ist auch der Luftfahrt- und Reiserechtsexperte Prof. Dr. Ronald Schmid als Unternehmenssprecher mit an Bord, er ist einer der profiliertesten Juristen im Bereich Luftverkehrsrecht und führender Gestalter der Fluggastrechte.

Weitere Presseinformationen bei:

Prof. Dr. Ronald Schmid
Unternehmenssprecher FairPlane
Gutenbergplatz 1
65187 Wiesbaden
Tel: +49 (0) 611 94 93 30 19
E-Mail: ronald.schmid@fairplane.de
www.fairplane.de

Alexandra Hawlicek
FairPlane
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