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Entschädigung bei Flugverspätung – Europäischer Gerichtshof bestätigt FairPlane – Vertragsanwalt

FairPlane stärkt die Rechte von Passagieren

Flugverspätung: Der Zeitpunkt der Ankunft ist das Erreichen der Parkposition.

 

Ein weiterer Schlag gegen die Ausreden der Airlines gelang am 04. September vor dem Europäischen Gerichtshof. Dr. Alexander Skribe, seines Zeichens Vertragsanwalt von FairPlane und Initiator des Urteils, zeigt sich erfreut über die Entscheidung. Die Fluggastrechte konnten mit diesem Urteil verstärkt werden und eine Entschädigung bei einer Flugverspätung ist nun wieder ein Stückchen sicherer.

Passagieren steht eine Entschädigung bei einer Flugverspätung ab drei Stunden laut Verordnung des EuGH 261 von 2004 zu.

Ausgang des Urteils war folgender Fall: Das Flugzeug setzte mit einer Flugverspätung von 2:58 Stunden am Boden auf. Die Türen zum Verlassen der Maschine öffneten sich jedoch erst nach 3:02 Stunden. Natürlich verwies die Fluglinie jede Verantwortung eine Entschädigung zu zahlen von sich. Immerhin sei man ja 2 Minuten vor der Drei- Stunden Regelung am Boden gewesen. Die Zahlung in der Höhe von 250 Euro wurde abgelehnt.

Durch die Verhandlung konnte nun aber bestätigt werden, dass die Zeit erst mit dem Erreichen der Parkposition und nicht mit dem Bodenkontakt zu berechnen sei.

Ein wichtiger Schritt mit dem auch der EuGH selbst sehr zufrieden ist da die Lösung schlichtweg verbraucherfreundlich sei. Auch wir bei FairPlane meinen, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist und dazu dient Passagieren bei einer Flugverspätung die gerechtfertigte Entschädigung zukommen zu lassen.