Chaos Flugsommer 2019? Verbesserungsvorschläge zur Fluggastrechteverordnung könnten zu einer schnelleren Auszahlung für Passagiere führen!

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Dreh und Angelpunkt wäre eine verpflichtende Bekanntgabe der Ursache für das Flugproblem seitens des Luftfahrtunternehmens.

Niemand will eine Wiederholung des Chaos Flugsommers 2018. Die Luftfahrtunternehmen haben nach den Gipfeln in Deutschland 25 Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit im Luftverkehr in Aussicht gestellt. Immer wieder wird seitens der Politik auch eine raschere Entschädigung der Passagiere gefordert.

FairPlane, das Fluggastrechteportal stellt fest, dass sehr viele Fluglinien außergewöhnliche Umstände als Grund für das Flugproblem anführen und so eine Entschädigung nicht gezahlt werden muss. Oft stellt sich aber nach Recherchen in der FairPlane Datenbank, oder im Zuge eines Gerichtsverfahren heraus, dass gar kein außergewöhnlicher Umstand vorgelegen hat.

FairPlane hat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ronald Schmid eine Reihe von Maßnahmen skizziert, die zu einer rascheren Entschädigung von Flugpassagieren führen können. Prof. Schmid und FairPlane Geschäftsführer Mag. Andreas Sernetz haben diese Vorschläge bereits bei politischen Entscheidungsträgern deponiert

1. Pflicht für Luftfahrtunternehmen, den Grund für die Unregelmäßigkeit automatisch bekannt zu geben

Es besteht derzeit keine Pflicht für Luftfahrtunternehmen, den Grund für eine Flugunregelmäßigkeit bekannt zu geben. Eine Verpflichtung zur Bekanntgabe des Grundes, die einen Anspruch nach EU-VO 261/2004 nach sich zieht, könnte die Zeit bis zur Auszahlung der Entschädigung an die Verbraucher erheblich verkürzen. Auch ein außergewöhnlicher Umstand, der die Fluglinie von einer Entschädigungszahlung an den Passagier befreit, kann als Grund angeführt werden

2. Pflicht, die Entlastungsgründe wahrheitsgemäß zu benennen 

Behauptet ein Luftfahrtunternehmen außergerichtlich das Vorliegen eines außergewöhnlichen Umstandes wider besseren Wissens, und stellt sich später heraus, dass das wahrheitswidrig war, sollte eine Sanktion folgen. Das kann durch eine gesetzlich zwingende Erhöhung der berechtigten Ausgleichsleistung, oder durch zwingende Verhängung eines Bußgelds durch die Durchsetzungsstelle erfolgen.

3. Die Pflicht der Luftfahrtunternehmen zur zeitnahen Antwort auf Beschwerden oder Anspruchsanmeldungen

FairPlane fordert eine gesetzlich normierte Pflicht der Fluglinien, binnen drei Wochen nach Zugang des Anspruchsschreibens dem Fluggast substantiell zu antworten.

Prof. Ronald Schmid (FairPlane Unternehmenssprecher): „ FairPlane ersucht den europäischen Gesetzgeber, aber auch die zuständigen Politiker, den durch die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 mühsam erreichten hohen Schutzstandard nicht abzubauen, sondern zu bewahren und entsprechend zu erweitern. Die Luftfahrtunternehmen investieren viel Geld in den Ausbau Ihres Streckennetzes und ihrer Flotten, um im Wettbewerb bestehen zu können. Das darf aber nicht zu Lasten der Flugpassagiere geschehen. Vielmehr sollte der Schutzstandard auch als Wettbewerbschance im internationalen Vergleich gesehen werden.“

Die gesammelten Vorschläge können Sie >HIER< nachlesen.

Über FairPlane – marktführender Anbieter für Fluggastrechte-Services

FairPlane (www.fairplane.de) gehört zu den führenden Fluggastrechteportalen in Europa und setzt sich als einziger Anbieter sowohl bei Flugverspätungen, -ausfällen und Überbuchungen als auch bei Ticketstornierungen für die Rechte von Flugpassagieren ein. Als Legal Tech Start-Up kombiniert FairPlane modernste IT-Services und europaweite Expertise im Reiserecht durch renommierte Reiserechts-Anwälte wie Prof. Dr. Ronald Schmid. Jeder Flugpassagier kann mit FairPlane seine Entschädigungsansprüche gegenüber Fluglinien ohne Kostenrisiko durchzusetzen. Als europaweit erster Dienstleister bietet FairPlane dem Verbraucher dafür zwei Durchführungswege an: Mit „FairPlane Express“ erhält der betroffene Passagier eine Sofortentschädigung nach 24 Stunden. FairPlane übernimmt dabei das gesamte Durchsetzungsrisiko. Mit „FairPlane Standard“ wird eine Entschädigung erst im Erfolgsfall ausgezahlt, abzüglich einer Erfolgsprovision von 24 – 35% (inkl. MwSt.). Das vielfach ausgezeichnete Unternehmen wurde im Jahre 2011 von den Geschäftsführern Andreas Sernetz und Michael Flandorfer in Wien gegründet und unterhält Büros in Deutschland, Spanien und Großbritannien.

Weitere Presseinformationen bei:
Alexandra Hawlicek

Marketing und Kommunikation
hawlicek@fairplane.de
Tel. +43 1 532 01 46 – 58