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FairPlane präsentiert: Fünf Tipps für Reisende

Meilensteine

Fluggäste haben Rechte – bei Flugverspätung, Annullierung oder Überbuchung

Wiesbaden/Wien, 18. August 2016 – Sommer, Sonne, Urlaubszeit – das bedeutet für viele Reisende leider auch lange Wartezeiten am Flughafen, gestrichene Flüge und Reisefrust. Reisende in der EU haben bei Flugverspätung, Annullierung oder Überbuchung aber besondere Rechte, das garantiert die EU-Fluggastrechte-Verordnung. Doch es gibt immer noch Reisende, die diese Ansprüche nicht geltend machen, weil sie ihre Rechte nicht kennen, sich mit der Bürokratie nicht herumschlagen wollen oder von Fluggesellschaften zu Unrecht abgewiesen werden. Hilfe und wichtige Informationen bekommen geschädigte Passagiere beim Flugrecht-Spezialisten FairPlane. FairPlane präsentiert fünf hilfreiche Tipps für alle, die ihren Urlaub noch vor sich haben oder bereits von Verspätungen oder Annullierungen betroffen waren.

Tipp 1: Auf die Uhr schauen

Landet ein Flug mit einer Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden, steht den geschädigten Passagieren eine Ausgleichzahlung zu. Doch ab wann gilt ein Flugzeug als angekommen? Sobald es auf der Landebahn aufsetzt oder sobald die Reisenden ausgestiegen sind? Laut Europäischem Gerichtshof ist die Landezeit der Moment, in dem mindestens eine der zum Ausstieg vorgesehenen Türen des in Parkposition stehenden Flugzeuges geöffnet wird. Da dies manchmal mehrere Minuten dauert und gelegentlich wenige Minuten für den Anspruch ausschlaggebend sind, empfiehlt es sich, genau auf die Uhr zu schauen und sich diese Zeit zu notieren. Hilfreich ist es, den Sitznachbarn zu fragen, ob er gegebenenfalls als Zeuge zur Verfügung steht.

Tipp 2: Die Entfernung zählt

Bei Verspätungen von mehr als drei Stunden, Annullierung oder Überbuchung stehen Reisenden zwischen 250 und 600 Euro zu. Die Höhe dieser sogenannten Ausgleichszahlung richtet sich dabei aber nicht nach dem Preis der Tickets, sondern nach der Flugstrecke.

 

Tipp 3: Kontrolle ist besser

Die Airline sprach von „außergewöhnlichen Umständen“? Grundsätzlich gilt, dass Fluggesellschaften im Falle von sogenannten „außergewöhnlichen Umständen“ von ihrer Zahlungspflicht enthoben sind. Doch was viele nicht wissen: Häufig ist es auf den ersten Blick gar nicht einzuschätzen, ob tatsächlich „außergewöhnliche Umstände“ vorliegen.

„Immer wieder berufen sich Fluggesellschaften auf ‚außergewöhnliche Umstände’ als Ursache für Verspätungen oder Flugausfälle. Oft ist das aber nicht mehr als eine Ausrede, um die Entschädigung nicht zahlen zu müssen“, legt Fluggastrecht-Experte Prof. Ronald Schmid die Tricks der Airlines dar. „Die ‚außergewöhnlichen Umstände’ müssen von der Airline aber offengelegt und nachgewiesen werden.“

Im Zweifel ist es also besser, den Fall von Fluggastrecht-Experten prüfen zu lassen. Plattformen wie FairPlane haben Zugang zu vielen Flugdaten und Informationen, wie Wetter oder Flugverkehr. So können die Experten rasch klären, ob tatsächlich „außergewöhnliche Umstände“ vorlagen und den Geschädigten zu ihrem Recht verhelfen.

Tipp 4: Auf Wunsch rasch abhaken

Eine lange Verspätung oder ein Flugausfall sind ärgerlich. Wer die erlebte Verspätung oder Annullierung möglichst rasch abhaken und vergessen möchte ist mit Express-Angeboten bestens bedient. Bei „FairPlane Express“ übertragen geschädigte Fluggäste ihre bestehenden Ansprüche gegen die Airline an FairPlane. Der Fluggast erhält dafür innerhalb von 48 Stunden eine Pauschalsumme von 50% der möglichen Entschädigung. Die Zahlung erfolgt unabhängig davon, ob FairPlane die Forderung durchsetzen kann oder nicht. Sowohl das Risiko als auch der Aufwand der Durchsetzung der Forderung liegen somit bei FairPlane.

Tipp 5: Nicht entmutigen lassen

Fluggesellschaften lehnen Forderungen von Fluggästen häufig ab, selbst wenn tatsächlich Ansprüche bestehen. Laut dem Flugrechtsexperten Schmid ist es Taktik vieler Fluggesellschaften, negative Antworten zu schicken. Die Erfahrung zeige aber, dass die meisten Forderungen, die von den Airlines zunächst abgelehnt wurden, später doch durchgesetzt werden können. „Ich kann allen Betroffenen nur nahelegen, sich nicht von einer ersten Absage entmutigen zu lassen, sondern seine Ansprüche, wenn nötig mit Hilfe von Experten, durchzusetzen“, rät Schmid abschließend.

Fluggäste haben Rechte – dafür sorgt die EU-Fluggastrechte-Verordnung. Nur Konsumenten, die ihre Rechte kennen, können sie auch durchsetzen. Aktuelle Informationen über Reiserecht finden Interessierte unter www.fairplane.de.