EuGH stärkt die Fluggastrechte: Der „wilde Streik“ bei TUIfly enthebt die Fluggesellschaft nicht von Entschädigungszahlungen

Home » EuGH stärkt die Fluggastrechte: Der „wilde Streik“ bei TUIfly enthebt die Fluggesellschaft nicht von Entschädigungszahlungen

FairPlane hat für viele betroffene TUIfly Kunden seit 2016 mehrere Verfahren in ganz Europa geführtDie EuGH Entscheidung verbessert nun endlich die Aussicht auf Auszahlung der Entschädigung für zahlreiche betroffene Passagiere.

Im Herbst 2016 sind mehr als 100 Flüge aufgrund eines wilden Streiks bei TUIfly ausgefallen oder wurden annulliert. Grund für den Streik war die Bekanntgabe von Plänen zur Umstrukturierung der Fluggesellschaft. Daraufhin stieg die krankheitsbedingte Abwesenheit des Cockpit- und Kabinenpersonals. TUIfly wertete das als außergewöhnlichen Umstand und verweigerte den betroffenen Passagieren die Entschädigungszahlung gem. EU-Verordnung 261/2004. Der EuGH hat in seinem Urteil vom 17.04.2018 nunmehr klargestellt, dass es sich um keinen außergewöhnlichen Umstand handelt.

FairPlane Unternehmenssprecher Prof. Dr. Ronald Schmid:

„Die Entscheidung des EuGH hat die Fluggastrechte für Verbraucher klar gestärkt und der leider oft gängigen Praxis der Fluglinien, nämlich sich reflexartig auf außergewöhnliche Umstände zu berufen, einen Riegel vorgeschoben. Der EuGH stellte fest, dass die Voraussetzungen für die Einstufung eines Ereignisses als außergewöhnlicher Umstand bei dem TUIfly Streik eben nicht gegeben waren: die Risiken eines Streiks wegen Umstrukturierung sind als Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit der Fluggesellschaft zu betrachten. Es wurde die Beherrschbarkeit des wilden Streiks bejaht, einerseits war er auf eine firmeninterne Restrukturierung zurückzuführen und schließlich wurde er durch eine Einigung von TUIfly mit dem Betriebsrat beendet.“

Anspruch auf Entschädigung einfach online prüfen

Unter www.fairplane.de können betroffene Verbraucher mittels Anspruchsrechner in Sekundenschnelle herausfinden, ob ihnen eine Entschädigungssumme von bis zu 600 Euro zusteht. Auch nachträglich noch die eigene Flugnummer prüfen lohnt sich: „Denn FairPlane konnte schon mehr als einmal bei Fällen von scheinbar „höherer Gewalt“  Ausgleichszahlungen für seine Klienten erwirken.“, weiß Schmid.

Über FairPlane – marktführender Anbieter für Fluggastrechte-Services

FairPlane (www.fairplane.de) gehört zu den führenden Fluggastrechteportalen in Europa und setzt sich als einziger Anbieter sowohl bei Flugverspätungen, -ausfällen und Überbuchungen als auch bei Ticketstornierungen für die Rechte von Flugpassagieren ein. Als Legal Tech Start-Up kombiniert FairPlane modernste IT-Services und europaweite Expertise im Reiserecht durch renommierte Reiserechts-Anwälte wie Prof. Dr. Ronald Schmid. Jeder Flugpassagier kann mit FairPlane seine Entschädigungsansprüche gegenüber Fluglinien ohne Kostenrisiko durchzusetzen. Als europaweit erster Dienstleister bietet FairPlane dem Verbraucher dafür zwei Durchführungswege an: Mit „FairPlane Express“ erhält der betroffene Passagier eine Sofortentschädigung nach 24 Stunden. FairPlane übernimmt dabei das gesamte Durchsetzungsrisiko. Mit „FairPlane Standard“ wird eine Entschädigung erst im Erfolgsfall ausgezahlt, abzüglich einer Erfolgsprovision von 24 – 35% (inkl. MwSt.). Das vielfach ausgezeichnete Unternehmen wurde im Jahre 2011 von den Geschäftsführern Andreas Sernetz und Michael Flandorfer in Wien gegründet und unterhält Büros in Deutschland, Spanien und Großbritannien.

Weitere Presseinformationen bei:
Alexandra Hawlicek

Marketing und Kommunikation
hawlicek@fairplane.de
Tel. +43 1 532 01 46 – 58